HERZLICH WILLKOMMEN - - - - - - AUF MEINEM HÜGEL

Freund(e) zu Besuch

und nun? erzähl ich etwas über...Blumenbeete
alles wie immer: "keine Besserung... - ...keine Verschlimmerung - ... keine Veränderung"
desweiteren geht´s hier zum Erdreich!

von mir für euch:
Impressionen
was danach geschah
grandes carreaux oder: mit der hand geschrieben
Hilbi-Gedichte

von andern:

Suedsee

begossen f?hl ich mich, und bin doch kein Hund . . .
dagegen hilft
nichts
so
rieselt
die Zeit
Korn f?r Korn
hinab in die Tiefe und hofft
das nochmal einer vorbei kommt

und die Uhr umdreht
3.8.05 16:53


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da war eine Gestalt

sie besa? eine Gitarre
und
brachte mir ein St?ndchen,
ich konnte nicht widersteh?n
. . .
4.8.05 13:23


Heringssalat

Ich mag sowas garnicht
aber das Wort gef?llt mir heute morgen
und ich weis nicht mal woher es kommt
oft geht mir das so
ich les ein Gedicht
und dann les ich ein Wort was da garnicht steht
klar k?nnte es aber dort stehn
sonst h?tt ichs ja nicht gelesen
also sollte man etwas dr?ber schreiben denke ich dann
selten kann ich das auch
schl?rfe lieber noch Kaffee
vielleicht f?llt mir beim Abendessen was zum Heringssalat ein
5.8.05 10:38


Helianthus

heute erworben
nun regnet es wohl den Rest des Tages
aber vor meinem Fenster scheint die Sonne nur f?r mich



und hier f?r euch!
5.8.05 16:46


Scheibenwischer

ob ich etwas daf?r k?nnte, fragen sie mich
gerne w?rde ich antworten : nein
dass ich das nat?rlich nicht antworten kann muss ich ihnen ja nicht erst sagen
das steht nicht in meinem Gesicht geschrieben um rethorische Fragen zu beantworten
das steht auch nicht maschenf?rmig unter meinem Schreibtisch so als w?rde es alle Zeilen vernichten, die ich mir im Schlaf ausgedacht habe
Ich kann mir garnichts im Schlaf ausdenken, und daran hat allein der Tropfenmeister schuld
Schleicht sich auf sph?rische Art und Weise entlang an den Fenstern und T?ren nebenan
nebenan ist ein sicherer Ort, wenn mann nicht weniger als zwei H?user entfernt ist, und das ist man nie
auch wenn man meint man sei es immer
das h?ngt von der Perspektive ab, na klar,
und die hat heute frei
5.8.05 19:41


vor der Zeit

Ein Eintrag
der zu fr?h gemacht wird
sagt sowieso nur aus
was sp?ter nicht eintrifft
deswegen lass ich ihn bleiben
diesen Eintag
und verschwind mal schnell
woanders hin
wenn ich zur?ck bin hab ich weniger zu erz?hlen und mehr gesagt
als ich jetzt vermute
6.8.05 15:19


Geschichten, die der Zapfhahn schreibt

Ein Samstag, fast wie jeder Samstag
10 Minuten Bestecke poliert und Neuigkeiten ausgetauscht
?wie war dein Urlaub?"
?ach ja, hat sich gelohnt", so die K?chin,
?bei dem miesen Wetter hier h?tt ich mich aber auch ge?rgert!"
soso, denk ich mir, und ab gehts hinter die Theke
Chef?s Urlaubsgeschichten sind ungleich spannender, weil f?nfmal so detailliert:
?Die Sache mit der Handtuchkarte kannt ich ja noch gar nicht, da kriegten wir also beim Einchecken ins Hotel ..."
Aber was solls, es gie?t wie aus Eimern, also kommen auch keine G?ste, da haben wir ja Zeit.
Es liegt ?brigens immer am Wetter, wenn keine G?ste kommen.
Au?er die Kegelclubs. Die sind ja (fast) immer da.
Alles wie ?blich, drei Pils, ein K?lsch, ein Alt, ein Kakao.
F?nfzehn Pils, f?nf K?lsch/Alt und ein Wasser sp?ter pl?tzlicher Aufruhr, Chef zu mir: ?Nehm? Se sich n Leder und das Schrubtuch aus?m Flur und dann blitzschnell hinten auf die Bahn!?
?Hach, danke, wissen Sie, das ist wenn M?nner ?lter werden!? Jubelt mir die erste blondierte Anfangvierzigj?hrige zu, ?da hat er doch glatt ?n See gemacht!? Ruhiger die n?chste, m?chtegernreiferwirkende Mittf?nfzigerin: ?Hier mal eben ?ber den Tisch, bitte.?
?HA, ja da hat er gewackelt!? gr?lendes Gel?chter begr?bt mich unter den Tischen. ?ber mich und mein Leder hinweg fallen noch S?tze wie ?Das kostet dich aber Trinkgeld? und ?Sollte in der Karte steh?n, Einmal Wischen?. Ich l?chel, die bl?den H?hner lachen weiter, ich geh. Was ?er? zu dem Zeitpunkt noch nicht weis ist, dass ihn dieses L?cheln sp?ter beim Empfang seines Schnitzels sprachlos machen wird. Mehr Trinkgeld bekomm ich von denen sowieso nicht.
Zwanzig Uhr, Bahnwechsel, sechs Pils, ein Alkoholfreies, ein Wasser.
Die Zeit geht, dank der nun doch noch regen G?stefluktuation (aber Hauptsache, wir haben gejammert) recht schnell um, ich lerne, was Barackenwhiskey ist (man lernt Nie aus..), da t?nt der Appell: ?Leder, Schrubtuch, zweite Bahn, selbe Stelle wie vorhin!?
Die Damen sind diesmal nerv?ser, ?hier schnell am Polster!? die Meinung ?bisschen Schwund is immer? herrscht hier scheinbar vor. Ich bleibe gelassen, wische und gehe. Meine Bemerkung ?Bittesch?n, 1,80?, auf welchen Deckel?? bleibt ohne Beachtung.
Zweiundzwanzig Uhr Siebzehn, auf einmal sind se alle wech, da steht ein Gast vor mir und dr?ckt mir mit den Worten ?Da ist sie ja? 2? in die Hand.
Dass der von der zweiten Bahn war, muss ich mir von der Chefin erst wieder in Erinnerung rufen lassen.
7.8.05 00:25


Stammtischepisoden (1)

Herr W.

Herr W. ist heute Morgen der erste (abgesehen von den Keglern) der reinkommt und Chefin und mich beim Quatschen st?rt. Es ist zwanzig nach zehn, er setzt sich an den Stammtisch. Dort sitzt er zwei Pils lang allein, erz?hlt von der Knie - OP seiner Frau, k?nstlichen Gelenken und Rehama?nahmen, h?rt sich die Griechenland/Ostsee-Geschichte an, l?chelt. Herr W. ist so um die Siebzig und vertr?gt das Alleinsein schlecht. Wir w?rmen noch ein paar Fahrradst?rze auf, bevor Gesellschaft eintrifft.
Drei M?nner setzen sich zu Herrn W. an den Stammtisch. Wir zapfen Bier, sie reden ?ber Fu?ball. Gut, dass Chef bei seinen Kegelbr?dern auf der Bahn ist, er will sp?ter auf Schalke, aber vorher sind Chefin und ich noch von seiner Stimmung abh?ngig.
Auf der Kegelbahn sitzt ein weiterer Teil der Stammtischbesatzung und drei Mal z?hlt man nun durch, wer aus welchem Grund heut nicht dabei sein kann. Ich h?r nur mit nem halben Ohr hin, zapfe eine weitere Runde und ?rger mich ?ber den zugefrorenen Wodkaausgie?er. Mitten in meinen ?rger hinein grummelt Chef die zigste Bestellung f?r hinten, ich rotiere in meinem Kopf mit Sangrita und Wodka, O-Saft und Pils und geb nur widerwillig beim dritten Glas die Flasche aus der Hand: ?Lassen Se mich sch?tten.? Soll er doch, ist ja sein Wodka.
Aber Herr W. freut sich. Und Chefin freut sich mit ihm. ?Wissen Sie, da zehrt der jetzt wieder unheimlich lang von, das ist so richtig sch?n, die Unterhaltung.? Klar, die Unterhaltung, ohne die nichtabrei?ende Bierflut w?r die auch sicher genauso erfreulich.
Die drei M?nner zahlen irgendwann und gehen, hinterlassen volle Aschenbecher, halbvolle Gl?ser, jeder ein paar Scheine und Herrn W. Auch voll. Aber der l?sst sich statt der Rechnung die Speisekarte geben.
Ein halbes Rumpsteak und viele ausweichende Blicke meinerseits sp?ter, neue Gesellschaft. Unfreiwillig, weil kein anderer Tisch mehr aber gutm?tig, weil hungrig nimmt ein ?lteres Ehepaar am Stammtisch platz. ?Guten Appetit!? ?Danke.? Zwei Pils, die Karte, Bestecke. Noch ein Bier f?r Herrn W. Ich h?r auf, mich zufragen, wie lange das Spielchen so weitergeht, denn weitere drei G?ste betreten den Raum. Auch sie m?ssen mit dem Stammtisch vorlieb nehmen, auch sie setzten sich. K?lsch, Cola, Apfelschorle, die Karte, Bestecke. Als das Essen f?r das Ehepaar kommt, sehen die drei schon aus, als haben sie keinen Hunger mehr. Sie bestellen trotzdem, ohne eine Miene zu verziehen. Auf mich wirkt das immer, als h?tte ich was falsch gemacht. Aber klar Chef, ich lern ja noch. Trotzdem bin ich nicht gut drauf heute. W?hrend sie essen beobachte ich ihre grimmigen Gesichter. Ich zapfe die Bier weiter und muss grinsen, weil noch einmal Chefins Worte von vorhin in meinem Kopf erklingen. Von wegen wie toll das f?r Herrn W. ist.
Das Ehepaar geht. Als ich die Teller der anderen abr?ume, bekomme ich zu h?ren, es habe geschmeckt, jaja, nein, nichts mehr zu Trinken, wir m?chten gern zahlen. Ich versuch das weniger unfreundlich an Chef weiterzugeben, der mich nach kurzem Seitenblick anguckt und raunt: ?Ist ja klar, die k?nnen?s nicht mehr ertragen.? Gut, sprich du es nur aus, denk ich, schnapp mir ein Tablett und verschwinde auf die Kegelbahn. Abr?umen.
Als ich zur?ckkomme ist auch Herr W. nicht mehr da.
Leer und sauber steht der Stammtisch da, wie unber?hrt. Ganz so, als habe er nichts zu erz?hlen.
7.8.05 18:28


Von Wölfen und Menschen

orlando
Virginia Woolf: Orlando. You are a challenge, for
outer events, the outside world, the time etc.
play no importance to you. Your focus is in
writing, in gender issues, and inside your own
head. Self-analysis and exploration of yourself
as well as the outer world hold great
importance to you.


Which literature classic are you?
brought to you by Quizilla

nun weis ich nicht mehr, ob ich an Zufall glauben soll...
dank dir, Talia, f?r den Link.
7.8.05 21:43


Meiner Sonnenblume trocknen die Bl?tter weg. Waren sowieso viel zu viele. So langsam ?ffnen sich aber die n?chsten Bl?ten, ich bin gespannt, wie die Pflanze sich so entwickelt.
Neues Bild auf der "?ber.." Seite, mein nigelnagelneuer AiO-HP ist ein Goldst?ck!
9.8.05 15:07


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