HERZLICH WILLKOMMEN - - - - - - AUF MEINEM HÜGEL

Freund(e) zu Besuch

und nun? erzähl ich etwas über...Blumenbeete
alles wie immer: "keine Besserung... - ...keine Verschlimmerung - ... keine Veränderung"
desweiteren geht´s hier zum Erdreich!

von mir für euch:
Impressionen
was danach geschah
grandes carreaux oder: mit der hand geschrieben
Hilbi-Gedichte

von andern:

QVC

Heute Abend war ich eingeladen. Zur Pr?sentation eines K?chenger?tes: der Vorwerk Thermomix! Wer ihn nicht kennt (so wie ich bis heute): Ein Topf in dem man wiegen, kochen, mixen kann oder alles aufeinmal. Ich hab mich gef?hlt als w?r ich im Fernsehen, es fehlte nur der Satz: Unterschreiben sie jetzt und sie bekommen zwei zum Preis von einem. Aber das ist bei nem 900? Ding wohl nich drin ... schade. Lustig aber wars und geschmeckt hats auch. Alles schonend gegart und OHNE CHEMIE (Schlagwortsatz). Warum das alles so schnell geht? Ein Ger?t, 10 H?nde, die irgentwas sch?len oder rollen und 10000 Umdrehungen pro Sekunde. "Und wollen Sie nicht auch eine Pr?sentation, ich komm auch gern zu Ihnen." Nein danke, ich hab nicht mal Platz f?r das Ding, wie soll ich da noch den dicken Hintern der Verkaufstussi unterkriegen? Die kam ja erstmal ne Stunde zu sp?t, so kann man schonmal per se nichts loswerden heutzutage. Also essen wir nur, lassen sie sp?len und ignorieren am Ende auf dem Best?tigungsschein das Feld zur Meinung bez?glich der Pr?sentation...
2.9.05 22:22


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die leere zwischen den worten

wir f?llen sie mit unseren k?rpern
die nehmen nicht viel platz weg und das ist auch gut so weil keiner weis wohin das noch f?hren wird, diese nacht.
gerade diese nacht, die wie vergessene bierdosen schmeckt die man ansieht weil der letzte halt sonst verdunstet
ich f?rchte mich nicht vor der stille
deren platzhalter wir sein wollen mit unseren f??en aus blei
die wir nicht bewegten seit der mond das letzte mal
?ber die h?user in der nachbarschaft glitt
uns fragt keiner warum und wir freuen uns dar?ber wie kinder
weil wir nicht wollen das die leeren stellen auch die w?rter erreichen
mit denen wir uns zu bedecken versuchen
hier in der klemme
dem ausfall
dem einfall
gewesen oder gegangen macht keinen unterschied mehr
jetzt wo auch der letzte nachbar seine s?ge bei der hand nahm um uns die Dunkelheit ganz und gar streitig zu machen
die uns bis jetzt gesch?tzt hatte
5.9.05 22:54


gestern

eine Nacht, die nach Ingwer riecht
sie zerf?llt in meinen Gedanken zu Staub den ich wegpusten kann so wie die tage mich verlassen in den abendstunden
nicht danach suchen nicht danach fragen heimtragen das gef?hl alleine k?nne alles gut werden
soll das so sein
soll mir entfallen was ich sorgsam z?chte hinter mauern
hinter felsen
aus angst davor zerst?rung zu erfahren
nicht nocheinmal
der sklaverei entfliehen in die einsamkeit
oder der einsamkeit entsagen wie dem teufel
ein leben geben oder nehmen, einen fluch ertragen oder sich erl?sen
sich oder die anderen
9.9.05 22:24


gleich: Bill Murray im Kino anhimmeln!
10.9.05 18:15


auf der straße

wie leise diese nacht ist
so klar sind die t?ne die nur im kopf erschallen
ein hauch synthetik zwischen mir und denen die da warten
auf den morgen oder auf
eine gute gelegenheit
wof?r sie sich entscheiden weis nichtmal der mondschein
der in zeiten wie diesen das elektrische licht ersetzt
es ist nicht dasselbe sagen die
die sich noch auszukennen glauben
wir fragen sie nicht
bleiben stumm am fenster und laufen in gedanken
die stufen hinab weil wir wissen wollen
wohin
11.9.05 02:42


staub unter den tischkanten

sie fanden ihn wieder
nicht mal erheitert
so l?uft das eben au?erhalb des lebens
das ein anderer f?r besser befindet als gartenz?une
eine einbahnstra?e ist gl?ck dagegen
aber wer h?tte das im vorraus wissen k?nnen
so gingen sie r?ckw?rts
und freuten sich ?ber das strahlen aus den gesichtern
der l?ngstvergessenen
die am wegesrand schliefen wie ausgedacht
legten eine platte auf in den k?pfen der gl?cklichen
bet?ubung ist manchmal erfolgreicher als die wahrheit
nur das fragen verwundert noch die
die stehen bleiben um sich die schuhe zu binden
11.9.05 19:43


später wechseln wir die seiten

stellen uns quer
sortieren die str?mpfe
fragen nach unseren namen
und finden keine antwort
von woher wir kommen ist nebensache
unerl?sslich zu erfahren wohin
wir noch gehen
folgend
erfolgend
suchend
einander stets mitnehmend
sitzen wir in einem kahn
oder fahren wir schon l?ngst
nicht mehr in die selbe
richtung
andernorts erforschen
das leben
die stille
die pl?tze die erfrieren ohne es zu erw?hnen
sie bleiben au?en vor
und das ist das wichtigste
11.9.05 20:09


spitze schuhe

verunsicherte sorgen
fingen fr?h am mittag an
mich zu beleihen

auf ein fest zur freude aller
die da laufen
mich verschleppt
zur umsicht mich gen?tigt

sorgsam vermieden
geliebt zu werden
allem anschein nach
heiter betragen und
l?gen geweint
11.9.05 20:26


offenes Ohr

Hiermit m?chte ich die gemeinhin bekannte Annahme, in der Kneipe sei der Wirt dazu da, sich das Rumgen?le der G?ste anzuh?ren, revidieren durch die Aussage, die Kellnerin ist dazu da, sich das Gen?le des Wirts anzuh?ren. Ja, so ist das. Keiner kommt, und die die da sind, gehen ihm, gepflegt ausgedr?ckt, auf die Nerven. Er wettet mit mir, an welchen Pl?tzen die frischen Tischdecken mit welchen Essensresten verschmutzt sind, und gewinnt nur, weil ich ihm sage, dass eine Madame dem Verschwinden der Reste auf dem Fu?boden durch aktives auf-dem-Tisch-rumwedeln nachgeholfen hat. Und die war wohlgemerkt, wie die ganze Nachmittagstruppe, "schwer in den Achzigern". Will hei?en "Mit denen isses eh nit mehr lange wat mit Kegeln!" Aber, und das ist sein Lieblingssatz, was soll er machen, wenn die nicht kommen, kommt keiner.
Die n?chste Truppe Weiber bringt ihren eigenen Kuchen mit, wo bitte gibt es schon sowas, da muss dann also mindestens ein St?ck f?r den Chef drin sein. Aber Pflaumenkuchen will er nicht, zu I.?s und meiner Freude.
Zu allem ?berfluss kommt sp?ter eine Geburtstagsgesellschaft mit sechs Leuten. Das Geburtstagskind: seine Schwiegermutter. Wie alt sie geworden ist kann er mir nicht sagen, das Einzige, was er weis, ist:
Bringt Arbeit aber kein Geld.
12.9.05 23:43


Flaschendrehen

Zwischen Tresen und Regalwand ist circa ein Meter Platz. Das hei?t, zwei Menschen kommen seitlich aneinander vorbei, wenn es sein muss. Und das muss es sogar recht h?ufig an einem Abend. Hinzu kommt, dass sich im im Laufe der Stunden an der Regalseite auf dem Boden eine leere Flasche zur anderen gesellt, nicht selten bis in die dritte Reihe. Und schon erfordert das Aneinandervorbeigehen etwas mehr Geschick, stellte aber auch kein nerviges Problem dar, w?hre da nicht der lange Rock.
Egal mit wieviel Sorgfalt ich PET- nach hinten und Glasflaschen nach vorn sortiere, irgendwann fliegen sie einfach. Und das ist dann nur noch nervig, weil laut, aufhaltend und r?ckenbelastend.
Mein Hals wird also immer dicker, aber Chef grinst, und kommt auf folgende glorreiche Idee: "Wenn Sie nochmal ne Flasche umschmei?en, ziehen Sie den Rock aus."

Und da soll einem dann noch was zu einfallen ...
14.9.05 14:20


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