HERZLICH WILLKOMMEN - - - - - - AUF MEINEM HÜGEL

Freund(e) zu Besuch

und nun? erzähl ich etwas über...Blumenbeete
alles wie immer: "keine Besserung... - ...keine Verschlimmerung - ... keine Veränderung"
desweiteren geht´s hier zum Erdreich!

von mir für euch:
Impressionen
was danach geschah
grandes carreaux oder: mit der hand geschrieben
Hilbi-Gedichte

von andern:

Zur?ck aus N?rnberg, hier die Kurzfassung.

Wieder neu in dieses Kind verliebt.
Die nachmitt?gliche Ern?chterung aufgrund v?lliger Fehlplanung der "Feier" durch die Gastgeber (wir werden zusammen mit Nachbarn und - last but ot least - den Handwerkern eigeladen) nach Veschwinden der ?brigen G?ste abends bei hervorragendem Essen in Rotwein aufgel?st.
Nach staubedingter 7 1/2 st?ndiger Hinfahrt den R?ckweg in fast der H?lfte der Zeit zur?ckgelegt.
Heute kein Alkohol, trotzdem ?rger dar?ber, nachts nicht nocheinmal aufgestanden zu sein um ein paar Zeilen aufzuschreiben, die nun verloren sind.
2.10.05 20:56


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ihre dumpfen tritte

zwei die nie ziellos sind
durchlaufen den fl?chtigen sonnenschein
sie sehen aus weiter ferne aber
fallen nicht voneinander

ein format wird gesucht
fast so trostlos wie kleine
abendges?nge
zwischen den suchenden sitzt
nur ein schimmer
voller sorgsamkeiten

?berfl?gelnde kl?nge dr?ngen sich
in die mitte des geschehens
nicht lautverd?chtiger k?nnte ein suchen sein
zumindest nicht fragloser

tastenh?rig versteckte tauchen
aus dunklen ecken auf wie
stumme vergewisserer
einer welt die nicht darauf
hinaus will
wo
man
ist
nur nach einem halt
sich fragend
umblickt wo nur mauern
das festhalten am altvertrauten
ohne leinen
bef?higen durch stetigkeit

vergessliches zum hintergrund erheben
zwischen zarten anfangszeilen bebt
der ton und stirbt nicht mehr
allein weil er so
laaaangsam
dort verschwindet

reglos gewundenes zittert
verst?rte sch?nheit bahnt sich einen
weg hinaus ins anders
lebt nach keiner farce und
bl?ttert ohnehin
vorbei

des grabens leichte schritte
klingen leiser
als der mond sich wagt
herab vom hohen fl?gel
st?hnt der blick und
f?hrt ganz leis

entlang der kalten schienen
ihre dumpfen tritte
2.10.05 22:39


des nachts

sich im traum
kennenzulernen
als sei alles m?glich

noch garnichts zu wissen
dennoch jede ber?hrung
auch zu sp?ren

noch nicht lange
kein ende mehr
nur weil zuk?nftigen stunden
die erinnerung gestohlen wird
3.10.05 13:00


tagverloren

hier und da fallen gedanken
aus halbge?ffneten
augenwinkeln
stolpern in die stille
fraglosigkeit eines
leeren raumes

ger?usche die nach
aufmerksamkeit riechen umgeben
ihr selbstverst?ndliches verbleiben
nur etwas l?sendes kneift die augen
fester zusammen
so als k?me das begreifen dadurch
ganz nah

in momentlosen abst?nden
misst sich das warten am
vergehen seiner selbst
schiebt sich tr?ge durch
nichtgeschehendes
wie selbstverliebt es das tut

irgendwo ein auffangen letzter
gedankenspr?nge
bevor sie zum stehen
zu tr?ge werden

hier und da verklingt das
l?ngstgerufene vor lauter angst
erkennen und h?ren
spiele nur an abgeschlossenen tagen
eine gemeinsame rolle

und ganz leise verschluckt eine
sekunde die n?chste
als ob ein schritt im sand
mit den gedanken versinkt
noch ehe er gefunden wird
4.10.05 15:23


Der Bettler und die Tina

nun sehen sie mal
sehen die zwei aus als
h?tten sie hunger

ich w?rde gern
eine kleinigkeit essen
tina, hast du wirklich keinen hunger

aus kleinen augen schaut er mich an
ich stelle mir vor
er sieht auch sie so an
nicht blo? bei dieser frage

seine blicke m?chten sich verstecken
in diesem gesicht das aussieht
wie der mond
je lauter seine gesten werden
umso kleiner scheinen mir seine blicke

tina verspeist die reste kleinlaut
dabei ist sie viel ?lter als er
ich frage mich ob das der reiz ist

ich halte meine augen gefangen
sonst lie?e ich sie ihm
brauche sie doch noch
und er hat tina

nicht blo? mit seinen blicken
hat er sie im griff
wir sterben immernoch in demut
ist alles was von ihm
f?r mich bleibt
4.10.05 23:37


Die Lustigen gehen nie in den Hof

von irgendwo h?re ich scherben

vermessenen schrittes
kein vorw?rtskommen
die alten gef?hrten
es st?rt sie nicht mehr

was kostet die welt
ich sag
frag doch nicht mich
so kleine f??e tragen auch dich
nur soweit wie du willst

zwei die ankommen b?rsten
ihre schritte nieder bis
kein rauschen mehr aus
ihren sohlen dringt

fort ist schonwieder
woanders
5.10.05 15:01


es sei noch zu früh zum singen

immerwieder eine frage der zeit

nichts zu sagen
nur weil es noch nicht
an der zeit ist

noch einmal nach links sehen
sp?ter auch nach rechts
nur nicht zu fr?h

den ton genau kennen aber
ihn noch so gut verbergen
dass er zur richtigen zeit
v?llig neu erscheint

sich immerwieder ?ben
?ben zu ?berraschen
nur sich selbst

zwei h?nde
aber zum vorbeitragen
zu schwach
die m?he allein ist
was noch vergeht

am ende der zeit fehlen die namen
der verstand gebietet einhalt wo
die stimme weiterk?mpft

erst die fremde die erl?st
das denken abgenommen von einer klingel


es gibt kein zu fr?h mehr
5.10.05 15:54


Hinter der Bäckerei geschieht etwas

sie vergessen ihren namen
so warten sie doch

schon verschwunden
keine zwei stra?en weit werden sie kommen
ohne ihren namen

sie folgten einander so leidlich
wie es nur treuh?nder k?nnen
und das nur bei nacht
wenn die ?ffnungszeiten ausgang haben

kein auge f?llt zu boden bevor nicht
von weit her gerufen wird
sie sollten sie suchen
wo kommen wir denn hin

keine antworten die im schnee liegen
sind einfach so nutzlos
aber manchmal w?rden sie schon gern
klingen als habe man sie
gefunden

an einem andern ort spazieren
bereits zwei namen auf kleinen wegen
durch die welt
und st?ren sich weder am schnee
noch an den mangelnden
?ffnungszeiten
5.10.05 16:47


Wir sind unter den Nächten der anderen geboren

schnell kann sie sein und heimlich
keinem verraten woher sie
immer die besten verstecke nimmt
am schnellsten schwimmt der fisch allein
ganz egal wie tief das wasser ist
das mit der stille ist ein mythos
jede welle tr?gt ein neues lied
vorbei am leben anderer
vernunft ist was f?r die
die den ganzen rest schon kennen

wir beugen uns ein wenig vor
um besser zu sehen
was die neue nacht f?r uns bereit h?lt
ich blinzel dir zu aus zwei augen die
zum leuchten zu bringen dir immer
ein leichtes war
wo gehst du heute hin ohne
dich nach mir umzudrehen weit bevor
der n?chtliche schleier die sicht dir nimmt
lass mich dich mitnehmen
wenn ich dich verlasse bleibe bei mir
steh an meiner seite denn ich laufe
weg von mir
5.10.05 17:21


onkel johns strohhut

er sitzt vor seiner h?tte
kaut auf einer erinnerung herum wie
sein hund auf einem alten knochen
doch auch das ist erinnerung
der hund ist tot
auch die h?tte ist tot
seit dem
und onkel john
er liebt jetzt seinen hut
geht vor die t?r jeden morgen
hinter die t?re am abend
kein schl?ssel
aber eine schrotflinte daneben
gibt ja nichts zu holen
au?er den hut
sonst ist nichts heilig
die tage und so
hier kommen und gehen sie alle
auch die n?chte
nur unbemerkt
mit ihr hat ihn das leben verlassen
aber der hund
lie? ihn auch das vergessen
jetzt erst bewegen sich nur noch
die bilder in seinem kopf und
wenn er nicht aufpasst
bei?t die erinnerung zur?ck
5.10.05 17:57


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