HERZLICH WILLKOMMEN - - - - - - AUF MEINEM HÜGEL

Freund(e) zu Besuch

und nun? erzähl ich etwas über...Blumenbeete
alles wie immer: "keine Besserung... - ...keine Verschlimmerung - ... keine Veränderung"
desweiteren geht´s hier zum Erdreich!

von mir für euch:
Impressionen
was danach geschah
grandes carreaux oder: mit der hand geschrieben
Hilbi-Gedichte

von andern:

groß

ich war acht
als eines morgens meine freundin
auf einem bein über den schulhof
hüpfte mit dem anderen
machte sie wilde stampfbewegungen
ich konnte ihren
worten folgen aber
verstehen
konnte ich sie nicht
wenn mit acht jahren ein mädchen
dem noch verschlafenen
schulhof
laut und energisch
hussein soll ster - ben!
hussein soll ster - ben!

entgegenschleudert
weil sie darüber erbost ist
dass man ihr
das karnevalsfest im
begriff ist zu
nehmen
nennen es
die erwachsenen

krieg

im alter von zehn jahren
flimmern durch ein wohnzimmer
bilder von frierenden
frauen und kindern
denen man kerzen bringt
in städte mit verständnislosen namen
auch hier brennen kerzen
am baum
und dort ist

krieg

bilder von menschen
die namen ihrer orte
bilder von grenzen
die vorher nicht waren
man lernt neue hauptstädte
in der schule
aber nichts über die
bomben oder
das schlafen in einer
bahnhofshalle

wie kann ich
groß sein wenn
ich vom

krieg

nichts
weiß
2.2.07 11:27


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los

eine seite zu füllen als sei man nicht wach
zeilen einfangen mit dem schmetterlingsnetz
die worte so seidig - sie nicht zu fassen wäre alltäglich
schau in den spiegel
es wird frühling
wage einen schritt
atme ihn aus deinen wunsch
zwischen manchen fingerspitzen möchten
sich meine gedanken einen platz suchen der sie für wahr hält
er soll die leere mit etwas überziehen
das sich nicht verstecken muss
dem blau dieser stunde zum beispiel
weil es nicht mehr dasselbe ist
in das ich hinausgerufen habe
was kostet die welt
einen atemzug nur
einen tritt in die luft
wie schnee schmilzt der tag vor meinen augen
nimmt mich nicht mit
17.2.07 18:31


aus gegebenem Anlass

»Einem Menschen, der nie im Krieg gewesen ist, kann man den Krieg nicht erzählen.«

Arkadi Babtschenko versucht es auch nicht. Er schreibt ihn sich von der Seele.
26.2.07 18:27




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