Freund(e) zu Besuch
und nun? erzähl ich etwas über...Blumenbeete alles wie immer: "keine Besserung... - ...keine Verschlimmerung - ... keine Veränderung" desweiteren geht´s hier zum Erdreich!
von mir für euch:
Impressionen
was danach geschah
grandes carreaux oder: mit der hand geschrieben
Hilbi-Gedichte
von andern:
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groß
ich war acht als eines morgens meine freundin auf einem bein über den schulhof hüpfte mit dem anderen machte sie wilde stampfbewegungen ich konnte ihren worten folgen aber verstehen konnte ich sie nicht wenn mit acht jahren ein mädchen dem noch verschlafenen schulhof laut und energisch hussein soll ster - ben! hussein soll ster - ben! entgegenschleudert weil sie darüber erbost ist dass man ihr das karnevalsfest im begriff ist zu nehmen nennen es die erwachsenen krieg im alter von zehn jahren flimmern durch ein wohnzimmer bilder von frierenden frauen und kindern denen man kerzen bringt in städte mit verständnislosen namen auch hier brennen kerzen am baum und dort ist krieg bilder von menschen die namen ihrer orte bilder von grenzen die vorher nicht waren man lernt neue hauptstädte in der schule aber nichts über die bomben oder das schlafen in einer bahnhofshalle wie kann ich groß sein wenn ich vom krieg nichts weiß |
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Hilbi (2.2.07 11:43) Das mag ich sehr gerne das Gedicht und genauso ist es, über das falsche wird niemaks gesprochen...und das ist falsch |
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Deliah / Website (4.2.07 22:32) Wir sollten dankbar dafür sein, dass wir von dieser Art "erwachsen" zu werden und mit der Realität konfrontiert zu werden bisher verschont wurden. |
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Winnie (5.2.07 17:59) es widerstrebt mir, dankbar dafür zu sein belogen zu werden. |
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Deliah / Website (11.3.07 22:11) (Ich sehe, dass ich mich wiederholt habe, oben.) Ich habe neulich mal etwas bei Coelho ("Der Zahir") gelesen, dort macht sich eine Frau auf, um Kriegsberichterstatterin zu werden: "Weil ich glaube, daß im Krieg der Mensch an seine Grenzen stößt. Er kann jederzeit sterben. Wer an seinen Grenzen angelangt ist, handelt anders." In diese Richtung weiter gedacht, würde ich sagen, dass man im Krieg vielleicht dem Leben näher ist, weil man dem Tod nahe ist. Vielleicht ist das aber auch wieder nur verdachte Theorie. Eigentlich dürften wir alle die Augen nicht verschließen vor dem mannigfaltigen Gräueltaten zwischen Menschen und gegen die Welt… Wir belügen uns selbst, wenn man es so wendet. |