HERZLICH WILLKOMMEN - - - - - - AUF MEINEM HÜGEL

Freund(e) zu Besuch

und nun? erzähl ich etwas über...Blumenbeete
alles wie immer: "keine Besserung... - ...keine Verschlimmerung - ... keine Veränderung"
desweiteren geht´s hier zum Erdreich!

von mir für euch:
Impressionen
was danach geschah
grandes carreaux oder: mit der hand geschrieben
Hilbi-Gedichte

von andern:

Dritter Tag

An den Feldern vorbeispazierend ließ er die Nacht hinter sich zurück. Wie spät es wohl jetzt war. Beim Gehen versuchte er die klumpig gewordenen Glieder zu recken. Es wurde jeden Morgen schwierieger, die verkrümmte Position zu verlassen, in der er die kalten, dunklen Stunden verbrachte, die die Endlosigkeit aufzuspalten schienen. Habe ich geschlafen? Habe ich geträumt? Keine Antwort. Und dabei hatte er es gut angetroffen, das Buswartehäuschen hatte vor Nässe zu schützen gewusst und eine Bank zum Liegen bereit gehalten. Es war jedenfalls zu früh, um schon wieder an den Abend zu denken.
Noch wurde er mit jedem Schritt ein wenig schneller, noch war er guter Hoffnung. Wie jeden Tag. Nur noch über die Anhöhe dahinten, und dann sollte er dort sein. Am Ziel. Am Treffpunkt. Heute wird er kommen. Und ich werde nicht allein warten müssen. Nein, man war nicht auseinandergegangen.
Sein Atem ging schwerer, als er die Kuppe erklomm. Jetzt müsste er den Baum schon sehen können. Er hatte ja fest zugesagt, dass er heute käme.
Nach weiteren Metern, die hinter sich zu bringen ihm jetzt wieder leichter fiel, da die Steigung überwunden war, hielt er inne. Irritiert. Erst gestern stand doch noch. . . Er nahm seinen Hut ab, schaute hinein, rieb sich mit dem Handrücken den Schweiß von der Stirn, setzte den Hut wieder auf.
Der Stumpf war moosüberwuchert und zu seinen Wurzelausläufern saß jemand, der sich gerade die Schuhe angezogen haben musste, da er eifrig mit den Schnürriemen beschäftigt war. Jetzt blickter er von seiner Arbeit auf.
Ah, da bist du ja wieder.. Ich dachte, du seist weg für immer.


Abonnieren

Gratis bloggen bei
myblog.de